Yoga

Yoga & die Bhagavad Gita

„Yoga is the journey of the self, through the self, to the self“ (Bhagavad Gita)

Einer meiner Lieblingszitate aus der Bhagavad Gita, die ich gerne für mich & meine Yogapraxis immer wieder neu interpretiere. Die Geschichte von dem mutigen Helden Arjuna und seinem besten Freund Krishna.

Sie handelt von einem Dialog zwischen dem Königssohn und Krieger Arjuna und seinem Freund und Wagenlenker Krishna, der sich im Laufe des Gesprächs als Reinkarnation des Gottes Vishnu zu erkennen gibt.

Arjuna, ein heldenhafter, mutiger Prinz macht sich bereit in die Schlacht zu ziehen, zur Wiedergewinnung eines Königreiches, das rechtmässig ihm gehört. Arjuna hat Krishna angewiesen, seinen Wagen auf die Mitte des Schlachtfeldes zu lenken,  auf dem sich die beiden Heere gegenüber stehen.  Beide Seiten, bereit für die Schlacht. Arjunas Blick schweift über die gegnerische Seite, in dem sich viele seiner Verwandten, alte Lehrer & vertraute Freunde befinden.

Aber dann, vor der größten kriegerischen Auseinandersetzung geschieht etwas Sonderbares mit ihm. Seine Hände beginnen zu zittern.  Er sinkt plötzlich in sich zusammen, seufzt und sieht seinen Freund Krishna sonderbar an.

„… Meine Arme und Beine fühlen sich sich schwer an, Krishna. Mein Mund ist trocken und meine Haare sträuben sich – mein Körper zittert (…) Ich kann meinen Bogen schwerlich halten. Die Haut an meinem Körper brennt. Mein Geist taumelt. Ich kann kaum aufrecht mehr stehen. Was geschieht mit mir? …“

Von tiefen Zweifeln geplagt, verliert er all seinen Mut und reflektiert schließlich über das menschliche Dasein selbst.

„… Jetzt ersehne ich weder Krieg noch Herrschaft, noch ein genußvolles Leben… Was für einen Sinn oder Zweck hat denn das Leben, Krishna?…“

Diese Textpassage aus der Bhagavad Gita schildert eine Episode, die sich auf auch dem Schlachtfeld des Lebens ereignet. Jeder wird vielleicht irgendwann in seinem Leben von tiefen Zweifeln geplagt, von Tiefschlägen erfasst, weiß weder ein noch aus, verliert den Boden unter den Füßen.

Aber in unserer Yogapraxis können wir versuchen, Zuversicht, Stärke, Standhaftigkeit & Mut mit Hilfe von verschiedenen Asanas & Atemübungen immer wieder zu üben, so daß wir diese in ein Leben „off the mat“, mehr & mehr integrieren können, und zwar mit dem Ziel

„die Schlacht des Lebens mit klarem Sinn & Herz zu schlagen“ (Bhagavad Gita 3:30)

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Eure Sandra

 

@Bhagavad Gita:

Hierbei handelt es sich um mystische Erzählung über Leben, Tod, Liebe und Pflicht. Sie vermittelt nicht nur Wissen über die indische Philosophie, Mythologie, Kultur und Religion, sondern vermag vielleicht auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn & Zweck des Lebens zu geben. Ein Werk über die Höhen & Tiefen der menschlichen Seele. Ein Ratgeber, mit dessen Hilfe man vielleicht ein zielbewussteres & erfüllenderes Leben führen kann, in dem man Schmerz & Kummer aus dem Leben verbannt. Mit dem Ziel von mehr Selbstverwirklichung, mehr Zufriedenheit, mehr Seelenfrieden, mehr Glück.

 

 

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